Get Adobe Flash player




postheadericon Über Uns

Der Tierpark Mainz-Kastel ist ehrenamtlich geführt und liegt im wunderschönen Biotop Petersberg, einer naturbelassenen Oase zwischen Industriegebiet und Autobahn. Er beherbergt Ziegen, Schafe, Ponys, Schildkröten, Gänse, Enten, Hasen, Hühner, Bienen, einen Schwan, ein Frettchen und eine Katze. Diese werden von einem hauptamtlichen Tierpfleger gepflegt.
Kinder können auf unserem kleinen Spielplatz spielen, mit Trampolin, Rutschen, Schaukeln, Kettcar, Bobbycar und Rollern. Eine Feuerstelle und eine Überdachung, sowie unsere Verkaufsstelle im Planwagen runden den Besuch ab.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Da alle Arbeiten, Gebäude und Zäune viel Geld kosten, sind wir für jede Unterstützung sehr dankbar. Werden auch Sie Mitglied oder Sponsor unseres Kleinods im Rhein-Main-Gebiet und helfen Sie uns den Tierpark zu erhalten: Mitglied werden
Geschichte des Tierparks
Hätten Sie gedacht, dass der Tierpark Mainz-Kastel schon über 50 Jahre alt ist? Ende der 50er Jahre holte Franz Geißler (†2000) die ersten Huf-Tiere in den Cyperus-Verein, der ja ein Aquaristik-Verein ist, in das Gelände. Je mehr Tiere er holte umso mehr wechselte die Stimmung den Tieren gegenüber und der Tierpark ging aus dem Cyperus Verein hervor. Zu dieser Zeit beherbergte der Tierpark Ziegen, Damwild, Waschbären, Schafe und vieles mehr.
Im Jahre 1968 wurde der Verein zur Erhaltung und Förderung des Tiergartens Mainz-Kastel gegründet, Gründungsmitglied Martha Vierengel gehörte noch bis vor einpaar Jahren dem Vorstand an, und hat seit dem eine wechselvolle Geschichte erlebt. Mehrmals war der Fortbestand gefährdet. Glücklicherweise fanden sich immer wieder engagierte Freunde des Tierparks, die gegen alle Schwierigkeiten dafür sorgten, dass es weiterging.
Martha Vierengel war es auch, die in einem solchen Moment 1997 die Bürgersprechstunde von Stadtrat Rainer Schuster besuchte und auf die schwierige Situation im Tierpark hinwies. Rainer Schuster nahm sich der Sache an und gründete noch im Sommer 1997 die Arbeitsgemeinschaft Biotop Petersberg, die das ganze Gelände als Einheit sieht und als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung in AKK (Amöneburg, Kostheim und Kastel) erhalten möchte.
Die „AG Biotop Petersberg“ erreichte durch gute Zusammenarbeit, durch intensive Bemühungen der Ortpolitiker und des Umweltamtes zunächst, dass im Auftrag der Stadt Wiesbaden ein 10-Jahres-Konzept für die Zukunft des Biotops Petersberg (Tierpark und Cyperusverein) erstellt wurde. Aber es wurde auch erreicht, dass die Stadt Wiesbaden sowie die Stadt Mainz als Eigentümerin des Geländes Gelder zum Umbau und Wiederaufbau des Geländes zur Verfügung stellten. Auch gingen die beiden Vereine in den letzten Jahren wieder aufeinander zu, so dass mittlerweile wieder eine gute Zusammenarbeit beider Vorstände gegeben ist.
Im Herbst 2000 begann die Umsetzung des 10-Jahres-Konzept und der Vorstand beschloß in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt im Frührjahr 2001 unsere Tiere in Urlaub zu schicken, d.h. sie vorübergehend in guten Pflegestellen unterzubringen, damit sie während der Baumfäll-, Abriß- und Geländemodellierungsarbeiten nicht gefährdet waren.
Nachdem die groben Arbeiten erledigt waren, konnten wir zu Ostern 2002 unsere Ziegen als erste Tiere wieder in unserem Tierpark begrüßen. Auch die ersten beiden Gehege für unsere unsere Hasen und Hühner an die die Freigehege angeschlossen werden müßten, wurden 2002 fertig.
Am 05. Oktober 2002 durften wir den oberen Teil des Tierparks wieder eröffnen und konnten bei einem kleinen Eröffnungsfest, trotz heftigem Regen, viele Besucher begrüßen. Den unteren Teil des Geländes, in dem sich die beiden Teiche mit unseren Enten und Schildkröten befinden, durfen wir erst 2003 für die Besucher freigeben, als die neuen Holzzäune um die Teiche befestigt waren.
Auch heute sind wir noch immer, neben Erhaltungsmaßnahmen an den ein und anderen Erneuerungen beschäftigt. Mit Tillmann Hirsch konnten wir einen Imker finden, der neben einem Bienen-Schauhaus mit Bienenvolk im Schaukasten unsere Feste mit verschiedenen Aktivitäten, wie z.B. Honigschleudern oder Kerzenziehen bereichert.